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Nimm dir Zeit und lies dir diese Geschichten durch!

 

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Die Geschichte vom Seepferdchen

 

 

 

Es war einmal ein Seepferdchen, das eines Tages seine letzten Euro nahm und auszog, um in der Ferne sein Glück zu suchen.

 

Es war noch gar nicht weit gekommen, da traf es einen Aal, der neugierig fragte: „Psst, hallo, Kumpel, wo willst du denn hin?“

 

„Ich weiß es nicht so genau. Ich bin unterwegs, mein Glück zu suchen“, antwortete das Seepferdchen.

 

„Da hast du es ja gut getroffen“, meinte der Aal, für 10 Euro kannst du diese schnelle Flosse haben. Damit kommst du viel besser und schneller voran!“

 

„Ei, das ist ja prima!“, sagte das Seepferdchen, bezahlte, zog die Flosse an und glitt mit doppelter Geschwindigkeit von dannen!“ Bald kam es zu einem Schwamm der fragte: „Psst, Kumpel, wo willst du denn hin?“

 

„Keine Ahnung, aber ich bin unterwegs, mein Glück zu suchen“, antwortete das Seepferdchen.

 

„Da hast du es ja gut getroffen“, für 15 Euro überlasse ich dir dieses Boot mit Düsenantrieb, damit könntest du viel weiter kommen!“

 

Da kaufte das Seepferdchen von seinem letzten Geld das Boot und sauste mit fünffacher Geschwindigkeit durch das Meer. Bald traf es einen Haifisch, der ihn fragte: „He, Kumpel. Was hast du denn vor? Wohin willst du“

 

„Ich weiß es eigentlich nicht so genau. Ich bin unterwegs, mein Glück zu suchen“, antwortete das Seepferdchen.

 

„Da hast du es ja gut getroffen. Wenn du diese kleine Abkürzung machen willst“, sagte der Haifisch und zeigte auf seinen geöffneten Rachen, „sparst du eine Menge Zeit!“

 

„Ei, vielen Dank“, sagte das Seepferdchen und sauste in das Innere des Haufisches.

 

 

 

Und die Moral von der Geschichte:

 

Wenn man nicht genau weiß, wohin man will, landet man leicht da, wo man gar nicht hinwollte!

Also überlege dir, wo du schulisch oder beruflich landen willst. Das erspart dir unangenehme "Überraschungen".

 

 

 

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Die Pinguin Geschichte

 

ODER

 

Wie man sich in seinem Element  fühlt

 

 

 

Diese Geschichte ist mir tatsächlich genau so passiert. Vor Jahren wurde ich als Moderator auf einem Kreuzfahrtschiff engagiert.

 

Da denkt jeder: «Tolle Sache.» Das dachte ich auch, bis ich auf das Schiff kam. Dort merkte ich leider schnell: Ich war, was das Publikum betraf, auf dem falschen Dampfer. Die Gäste hatten sicher einen Sinn für Humor. Ich hab ihn nur in den zwei Wochen nicht gefunden. Aber noch schlimmer: Seekrankheit kennt keinen Respekt vor der Approbation. Kurz gesagt – ich war auf der Kreuzfahrt kreuzunglücklich.

 

Endlich, nach drei Tagen auf See, fester norwegischer Boden. Ich ging in den Zoo. Oder besser gesagt: Ich wankte.

 

Im Zoo sah ich einen Pinguin auf seinem Felsen stehen. Ich dachte: «Du hast es ja auch nicht besser als ich. Immerzu Smoking? Wo ist eigentlich deine Taille? Die Flügel zu klein. Du kannst nicht fliegen. Und vor allem: Hat der Schöpfer bei dir die Knie vergessen?» Mein

 

Urteil stand fest: Fehlkonstruktion.

 

Dann ging ich eine kleine Treppe hinunter und sah durch eine Glasscheibe in das Schwimmbecken der Pinguine. Und da sprang «mein» Pinguin ins Wasser, schwamm dicht vor mein Gesicht, schaute mich an, und ich spürte, jetzt hatte er Mitleid mit mir. Er war in seinem Element. Boh ey. Ohne Worte.

 


Ich habe es nachgelesen: Ein Pinguin ist zehnmal windschnittiger als ein Porsche! Mit der Energie aus einem Liter Benzin käme er über 2500 km weit! Pinguine sind hervorragend geeignet, zu schwimmen, zu jagen, zu spielen – und im Wasser viel Spaß zu

 

haben. Sie sind besser als alles, was Menschen jemals gebaut haben. Und ich dachte: Fehlkonstruktion!

 


Der Pinguin erinnert mich an zwei Dinge: erstens, wie schnell ich Urteile fälle, nachdem ich jemanden in nur einer Situation gesehen habe, und wie ich damit komplett danebenliegen kann.

 

Und zweitens: wie wichtig das Umfeld ist, damit das, was man gut kann, überhaupt zum Tragen kommt, zum Vorschein und zum Strahlen. Menschen haben die Tendenz, sich an allem festzubeißen, was sie nicht können, was ihnen Angst macht.

 

Das kann man machen, aber es ist nicht sinnvoll. Wir alle haben unsere Stärken und unsere Schwächen. Viele unternehmen große Anstrengungen, um ihre Macken auszubügeln. «Verbessert» man seine Schwächen, wird man eventuell mittelmäßig. Stärkt man hingegen seine Stärken, wird man einzigartig. Wenn wir immer wieder denken: «Ich wäre gerne so wie die anderen», kleiner Tipp: «Andere gibt es schon genug!» Viel sinnvoller, als sich mit Gewalt an die Umgebung anzupassen, ist, das Umfeld zu wechseln.

 

Menschen ändern sich nur selten komplett und von Grund auf.

 

Salopp formuliert: Wer als Pinguin geboren wurde, wird auch nach sieben Jahren Therapie und Selbsterfahrung in diesem Leben keine Giraffe werden. Sich für die Suche nach den eigenen Stärken um Hilfe zu bemühen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Intelligenz.

 

Ein guter Therapeut wird wie ein guter Freund oder eine gute Freundin nicht lange fragen: Warum hättest du gerne so einen langen Hals? Sondern: Was willst du? Was macht dir Freude? Wann geht dein Herz auf? Wann haben andere mit dir Freude? Was ist dein Beitrag? Wofür brennst du, ohne auszubrennen? Und wenn du merkst, du bist ein Pinguin,

 

schau dich um, wo du bist. Wenn du feststellst, dass du dich schon länger in der Wüste aufhältst, liegt es nicht nur an dir, wenn es nicht «flutscht».

 

Alles, was es braucht, sind kleine Schritte in die Richtung deines Elements.

 

Finde dein Wasser. Und dann heißt es: Spring ins Kalte! Und schwimm! Und du weißt, wie es ist, in deinem Element zu sein.

 

In diesem Sinne: Viel Glück!

 

 

Eckard von Hirschhausen macht in dieser Geschichte sehr schön deutlich, warum Stärkenorientierung und das Umfeld für eine gesunde Entwicklung wichtig sind. Du kannst dir diese Geschichte auch unter „Klick dich durch“ anhören

 

 

 

Sei ein Pinguin – finde dein Element!

 

 

 

Jeder ist begabt!

 

Aber wenn man einen Fisch danach beurteilt, wie er auf einen Baum klettern kann,

wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er dumm ist. (A.Einstein)



Talente - Fähigkeiten - Stärken

Markus Hengstschläger, der Autor des Buches "Die Durchschnittsfalle" spricht in diesem Vortrag darüber.

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Was du von Flöhen über deine Stärken und Talente lernen kannst

 

Es gab einmal einen Versuch, bei dem Flöhe in einen Glasbehälter gesetzt wurden.

Sie sprangen immer wieder aus dem Glas heraus, bis dieses durch einen Deckel verhindert wurde.

Was machten die Flöhe?
Sie haben ihre Sprunghöhe angepasst, um sich nicht ihren Floh-Kopf anzuschlagen.

Dann hat man den Deckel wieder weggenommen und siehe da:
Die Flöhe sind im Glas geblieben, obwohl es keinen Deckel mehr gab, der sie am Herausspringen gehindert hätte.

Dann hat man neue Flöhe dazugesetzt und wie hoch sind die gehüpft?
Sie haben sich an den anderen Flöhen orientiert und sich einfach angepasst. Auf die Idee, aus dem Glas zu springen, sind sie nicht gekommen.

Was hindert dich daran, deine Kompetenz, dein Können zu beweisen und deine Stärken in den Vordergrund zu stellen?
Wir passen uns zu oft den Umständen und Gegebenheiten an und limitieren uns selbst. Genau das müssen wir vermeiden. Das heißt nicht, Vorgesetzte oder Lehrer zu übergehen, um uns in den Mittelpunkt zu stellen, sondern unsere wirkliche Leistungsfähigkeit auszuloten.


Wenn du das machst, tanzt du vielleicht aus der Reihe und stellst damit das Verhalten deines Umfeldes in Frage. Dieses springt nämlich automatisch weiter nur so hoch, wie es das gewohnt ist.

Und dann kommst du auf die verrückte Idee, etwas anders zu machen.

Vielleicht haust du dir dabei den Kopf an?
Dann sagen alle: „Das hätte ich dir vorher sagen können, das bringt doch eh nichts“

Vielleicht springst du aber auch über den Rand des Glases und stellst fest, dass es dort noch viel mehr zu entdecken gibt?

 

 

 

 

 

Es gibt auch Jobs, die einem alles abverlangen.

Schau dir die Stellenausschreibung an und denke einmal darüber nach, was man alles mitbringen muss, um diesen Job bewältigen zu können!

 

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Arbeit

 

„Ein Investmentbanker stand in einem kleinen mexikanischen Fischerdorf am Pier und beobachtete, wie ein kleines Fischerboot mit einem Fischer an Bord anlegte. Er hatte einige riesige Thunfische geladen. Der Banker gratulierte dem Fischer zu seinem prächtigen Fang und fragte, wie lange er dazu gebraucht hätte.
Der Fischer antwortete: "Ein paar Stunden nur. Nicht lange."
Daraufhin fragte der Banker, warum er denn nicht länger auf See geblieben sei, um noch mehr zu fangen.

Der Fischer sagte, die Fische, reichten ihm, um seine Familie die nächsten Tage zu versorgen.
Der Banker wiederum fragte: "Aber was tun Sie denn mit dem Rest des Tages?"

Der Fischer erklärte: "Ich schlafe morgens aus, gehe ein bisschen fischen; spiele mit meinen Kindern, mache mit meiner Frau nach dem Mittagessen eine Siesta, gehe ins Dorf spazieren, trinke dort ein Gläschen Wein und spiele Gitarre mit meinen Freunden. Sie sehen, ich habe ein ausgefülltes Leben."

Der Banker erklärte: "Ich bin ein Harvard-Absolvent und könnte ihnen ein bisschen helfen. Sie sollten mehr Zeit mit Fischen verbringen und von dem Erlös ein größeres Boot kaufen. Mit dem Erlös hiervon wiederum könnten sie mehrere Boote kaufen, bis Sie eine ganze Flotte haben. Statt den Fang an einen Händler zu verkaufen, könnten Sie direkt an eine Fischfabrik verkaufen und schließlich eine eigene Fischverarbeitungsfabrik eröffnen. Sie könnten Produktion, Verarbeitung und Vertrieb selbst kontrollieren. Sie könnten dann dieses kleine Fischerdorf verlassen und nach Mexiko City oder Los Angeles und vielleicht sogar New York City umziehen, von wo aus Sie dann Ihr florierendes Unternehmen leiten."

Der Fischer fragte: "Und wie lange wird dies alles dauern?"
Der Banker antwortete: "So etwa 15 bis 20 Jahre."

Der Fischer fragte: "Und was dann?"
Der Banker lachte und sagte: "Dann kommt das Beste. Wenn die Zeit reif ist, könnten sie mit ihrem Unternehmen an die Börse gehen; ihre Unternehmensteile verkaufen und sehr reich werden. Sie könnten Millionen verdienen."

Der Fischer sagte: "Millionen. Und dann?"
Der Banker erwiderte: "Dann könnten Sie aufhören zu arbeiten. Sie könnten in ein kleines Fischerdorf an der Küste ziehen, morgens lange ausschlafen, ein bisschen fischen gehen, mit ihren Kindern spielen, eine Siesta mit ihrer Frau machen, in das Dorf spazieren, am Abend ein Gläschen Wein genießen und mit ihren Freunden Gitarre spielen."
(Frei nach Heinrich Böll)

 

Vielleicht regt uns diese Geschichte an, einmal darüber nachzudenken, was für uns wichtig ist.
Wir sollten trotz Arbeit und Karriere immer wieder Zeit finden, das Leben zu genießen.

 

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Eine kleine Geschichte über die Zeit

 

“Ein Mann kam spät von der Arbeit nach Hause, müde und erschöpft. Sein fünfjähriger Sohn wartete auf ihn an der Tür: “Papa, darf ich Dich etwas fragen?”

 

“Ja, sicher. Worum geht es denn?” antwortete der Mann.
“Papa, wenn Du arbeitest, wie viel verdienst Du pro Stunde?”
“Das geht Dich gar nichts an. Warum fragst Du solche Sachen?” sagte der Mann ärgerlich.
“Ich will es doch nur wissen. Bitte sag mir, wie viel Du in der Stunde bekommst”, bettelte der kleine Junge.
“Wenn Du es unbedingt wissen musst: Ich bekomme 20 Euro die Stunde.”
“Oh”, stöhnte der kleine Junge mit gesenktem Kopf. Dann sah er auf und sagte: “Papa, kann ich mir bitte zehn Euro von Dir leihen?”

 

Der Vater explodierte: “War das der einzige Grund, zu erfahren, was ich verdiene? Nur um mir Geld abzuluchsen und damit ein dummes Spielzeug oder sonstigen Unsinn zu kaufen? Du kannst auf Dein Zimmer gehen und darüber nachdenken, ob das nicht sehr egoistisch ist. Ich arbeite lang und hart jeden Tag und ich habe keine Zeit für diesen kindischen Quatsch!”

 

Der kleine Junge ging leise in sein Zimmer und schloss die Tür. Der Mann setzte sich vor den Fernseher und ärgerte sich weiter über den hinterhältigen Versuch seines Sohnes. Nach etwa einer Stunde hatte er sich beruhigt und begann sich zu fragen, ob er nicht überreagiert hatte. Er ging hinauf zu seinem Sohn und öffnete die Tür.

 

“Schläfst Du schon?” fragte er.
“Nein, Papa. Ich bin wach.”
“Ich habe nachgedacht. Ich finde, ich war vorhin zu hart”, sagte der Mann.
“Ich hatte einen langen, schwierigen Tag und ich habe meine Anspannung an Dir ausgelassen. Hier sind die zehn Euro, die Du haben wolltest.”

 

Der kleine Junge sprang vom Bett: “Oh, danke, Papa!” schrie er.
Dann holte er unter seinem Bett einen flachen Karton mit einigen Münzen darin. Als der Mann sah, dass sein Sohn bereits einiges an Geld hatte, wurde er wieder ärgerlich, während sein Sohn langsam das Geld zählte. “Warum hast Du mich nach Geld gefragt, wenn Du doch schon welches hattest?”

 

“Weil ich nicht genug hatte. Aber jetzt reicht es!”…sagte der Junge….”Papa, ich habe jetzt 20 Euro. Kann ich eine Stunde Zeit bei Dir kaufen?” (Autor unbekannt)

 

"Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen ...

aber ein paar Wegweiser können nicht schaden."

(Pearl S. Buck)